Aktuell

Wir bauen einen Amphibienzaun

(c) Kraut & Rüben e.V.

Damit ist der erste Schritt getan und wir sind dem Ziel von Vereinsmitglied Marco Morche ein Stück näher: Der Oderwitzer Weiher soll wieder Biotop für Ringelnattern und Eisvögel werden!
Viele fleißige große aber vor allem kleine Hände gingen diesen Mittwoch mit Spaten, Schaufeln und Hacken ans Werk. Kurze Zeit später steht der Zaun. Mit Hilfe des Amphibienzauns werden in den nächsten Wochen Frösche, Kröten, Molche und Lurche gesammelt und in den Weiher als künftiges Laichgebiet gebracht. Ein gutes Stück Arbeit steht uns also noch bevor.
Unterstützt wird die Aktion vom simul+Mitmachfonds des Freistaates Sachsen. Die Projektidee von Marco Morche gewann 10.000 Euro. Mit dem Geld soll u.a. auch ein Nistplatz für Waldbienen, ein Aufsteller und weitere Aktionen mit Kindern finanziert werden.
Wir danken allen Unterstützen, die bei Organisation, Umsetzung und Verpflegung mit dabei waren. Ebenfalls vielen Dank an die Sächsische Zeitung für den schönen Artikel! zum Artikel

 

Alles neu macht der … März!

(c) Kraut & Rüben e.V.

Das Wetter ist noch unentschieden, wir dafür um so sicherer: Langsam wird’s Frühling! … Und damit Zeit, unseren Dorf-Waldgarten im Birkenhof für die neue Saison rauszuputzen.
Das Ergebnis kann sich sehen lassen! Sandkasten und Feuerstelle sind bereit für die nächsten Outdoor-Abenteuer, Hecken und Hochbeete bereit für die ersten grünen Spitzen, Spielhäuser und Bauwagen wieder ausgebessert. Für alle fleißigen Helfer gab’s in der Regenpause eine ordentliche Stärkung und ein großes Dankeschön!

Abenteuerliche Familienwanderung

(c) Kraut & Rüben e.V.

Fünf Familien im Winterwald. Nach einem Triebwerksschaden an unserem Zwei-Arm-Flugzeug erlitten wir eine Bruchlandung auf einer einsamen Insel: Der Hieronymus-Insel. Gespickt mit Herausforderungen für die ganze Familie mussten wir uns zunächst Orientierung verschaffen. Wo ist Süden? Wo ist Westen? Die Sonne war nicht zu sehen. Also vielleicht der Polarstern? Oder das Moos auf der Wetterseite der Bäume? Alles keine eindeutigen Indizien, um unsere Karte einzunorden und den Weg zu finden: Mit Wasserschüssel, einem Laubblatt, Nadel und Magnet haben die Kinder gemeinsam mit den Eltern einen Kompass improvisiert: Norden war fünfmal in der selben Richtung angezeigt. Karte drehen: Los geht’s! Wir haben Moore überquert und Lavaströme auf der Seil-Wackelbrücke überwunden. Zuletzt einen Schatz aus einem Lavasee geborgen.
Am Hieronymusstein angekommen, konnten wir uns schließlich einen Überblick verschaffen: Nach langer Zeit haben wir den Weg in die Zivilisation gesehen. Beruhigt von dieser Aussicht konnten wir uns am Feuer stärken, bei Glühwein das Erlebte verarbeiten und uns schließlich auf den Heimweg machen.

Frickel-Tag bei Kraut & Rüben

(c) Kraut & Rüben e.V.

Schon unsere Vorfahren haben die ruhigere Zeit im Winter genutzt, um Werkzeuge und Material zu reparieren und zu pflegen. Auch wir frickelten heute damit … äh … was das Zeug hält: Bei winterlichen Temperaturen haben wir es uns im beheizten Bauwagen gemütlich gemacht und mit Elke unsere Socken gestopft. Unseren Kids zeigte sie erste einfache Stricktechniken. Ruckzuck entstanden daraus individuelle Schals für die Kuscheltiere zu Hause. Lukas sorgte mit seinen Schleifsteine für viele glückliche Gesichter. Nun sind alle wichtigen Messer im Haushalt sind wieder scharf für den nächsten Einsatz. Vielen Dank an alle, die unseren Frickelt-Tag mitgestaltet haben. Wir freuen uns schon gemeinsam auf die nächste Veranstaltung.

Bereit für den Winter

c) Kraut & Rüben e.V.

In den letzten Tagen haben wir im Waldgarten ordentlich angepackt: aussortiert, geputzt, geräumt und alles winterfest gemacht. Heute bekam der Kinderspielwagen dann noch einen schicken Holzofen – inklusive Holzunterstand vor der Tür. Die Saison ist also noch lange nicht zu Ende und wir freuen uns auf die nächsten Vereinstage immer Freitag Nachmittag.

Feldschmiede – Kinder lernen altes Handwerk

(c) Kraut & Rüben e.V.

Eine typische Lagerfeuer-Situation: Die Erwachsenen quatschen; die Kinder zündeln in der Glut. Ein glühender Nagel und ein schwerer Stein … Die ersten Versuche der Formgebung starten. Heute sollte diese “Formgebung” mit gezielten Hammerschlägen, einem ordentlichen Amboss, viel mehr Hitze und unter professioneller Anleitung zielgerichtet im realen Werkstück verschwinden. Dazu haben wir eine Feldschmiede aus Brandenburg organisiert. Einen ganzen Tag lang hat Jörg Lorenz (Senckenberg Museum Görlitz) mit uns Haken, Messer und Hufeisen geschmiedet. Vielen Dank für den spannenden Einblick ins Schmiedehandwerk.

Für den Notfall gewappnet

(c) Kraut & Rüben e.V.

Stabile Seitenlage, wie ging das nochmal genau? Und woran erkenne ich einen Hitzschlag? Thomas Mehnert vom Mobilen Ausbildungszentrum hat uns heute geholfen, unsere Kenntnisse in 1. Hilfe aufzufrischen. Zum Glück passieren Notfälle selten. Um so wichtiger, dass unsere Mitglieder für den Ernstfall gewappnet sind. Denn in Wald und Feld kann es lange dauern bis professionelle Hilfe eintrifft. Dann ist es gut, wenn die richtigen Handgriffe sitzen und schnell gehen.
Wir danken Herrn Mehnert für die kompetente Anleitung und die Unterstützung der Sache.

Eine Tüte voll Sommer bitte!

(c) Kraut & Rüben e.V.

Fast schon ein Ritual bei Kraut & Rüben: Unser Vereinsfest im und für den Sommer. Und was darf auf keinen Fall fehlen in unsrer Sommerfest-Wundertüte? Gute Laune, leckeres selbstgemachtes Bio-Essen, Spiel & Spaß bei Dosenwerfen, Basteln & Co., Musik & Tanz bis in den Mondschein und ein zünftiges Lagerfeuer! Logisch! Doch in diesem Jahr gab es noch zwei besondere Sonnenstrahlen: Die Ponys von Familie Brause trabten sich schnell in die Herzen unserer Kinder. Mit unglaublicher Ausdauer drehten sie geduldig Runde um Runde. Und als krönenden Abschluss gab unsere FeuJer-Jugend noch einmal ihre fulminante Show zum Besten.
Unser Dank geht an die Menschen, die diesen Tag mitgestaltet haben und das Zusammensein erst möglich machen, an die Freiwillige Feuerwehr Hartau und Familie Brause für’s unermüdliche “Runden laufen”.

FeuJer: Leben – Kultur – Mitgestaltung.

(c) Kraut & Rüben e.V.

Feurige Jugend erobert die Region!
Mit einer großartigen FeuerShow fand unser Kinder- und Jugendprojekt von Diana Bischof (Dhyana Feuertanz) beim KiJuKu-Fest in Oybin seinen Höhepunkt.
Projektbericht    →Bildergalerie
In sechs abenteurlich-feurigen Workshops näherten sich die Teilnehmer seit April dem Urelement Feuer. Beim Erarbeiten eigener Choreografien waren nicht nur Kreativität, Akrobatik, Tanz und Geschicklichkeit gefragt. Das Üben in der Gruppe erforderte auch Achtsamkeit, Umgang mit Grenzen und Regeln, Schweiß … und ganz viel Wachsen – miteinander und über sich selbst hinaus.
Wie es sich am Ende dann anfühlt, eine eigene Show auf die Bühne zu bringen und damit ein Fest zu bereichern, das erfuhren die Kinder und Jugendlichen in Oybin: Mit einem riesigen Applaus und dem stolzen Gefühl, ein Stück Kultur in ihrer Region mitgestaltet zu haben, schwebten sie von der Bühne.
Wir danken dem Programm “Partnerschaft für Demokratie” des Landkreises Görlitz, dem Oybiner Fremdenverkehrsbetrieb und dem Lückendorfer Jugendclub, mit deren Förderung und Unterstützung das Projekt stattfand. Und ein großes Dankeschön natürlich an unsere Workshopleiterin Diana Bischof (Dhyana Feuertanz).

Wir erleben unser HolunderWunder

(c) gänseblümchen / pixelio.de

Man kann sich ihm derzeit kaum entziehen – dem süßen Duft der Holler-Blüten. Der Schutzgöttin Holda geweiht, war der Holunder die Hausapotheke der Bauern. Fast jeder Pflanzenteil, Blüte, Blätter, Rinde bis zur reifen Beere, hat seine eigene Heilwirkung und wurde genutzt.
Wir haben uns dem Mythen umrankten Hollerbusch heute ein Stück genähert – intuitiv und mit viel Kreativität und Entdeckergeist. Natürlich durfte dabei der Holundersirup nicht fehlen. Vom zarten Duft der Blüten inspiriert, haben wir jedoch noch sehr viel mehr ausprobiert: HolunderWunder-Balsam, Deo, eine Tinktur, eine Relax-Mischung und alkoholfreien Sekt. Allein, das ist längst noch nicht alles. Wir tauschten jede Menge Rezepte aus, die darauf warten, noch mehr aus den zarten Blüten herauszuholen. Und ein klein wenig Zauber der Holda haben wir bei strahlendem Sonnenschein erleben dürfen. 😉 Holden Dank an unsere Blütenfee Elisa und an all jene, die diesen Nachmittag mitgestaltet haben.