Apfelzeit bei Kraut & Rüben

(c) Kraut & Rüben e.V.

Der Startschuss zu unseren Apfeltagen fiel am Freitag auf der Streuobstwiese (streuOwie). Dort hieß es kräftig Schütteln, Sammeln und Sortieren. Dank vieler fleißiger Helfer verstauten wir ruckzuck 1,2 Tonnen Äpfel in unserem schicken neunen Vereinsanhänger.
Für eine unverhoffte Gemeinschaftsaktion sorgten zwischendurch unsere Schafe. Die waren vor dem ungewohnten Trubel auf ihrer Wiese geflüchtet. Heimlich ausgebüxt! Doch mit vereinter Energie konnten wir alle wieder einsammeln.
Samstag standen wir mit neuer Kraft wieder auf der Wiese, eine weitere Delegation an der Presse: Emsiges Sortieren, Schneiden, Waschen, Häckseln, Pressen, Abkochen und Abfüllen. 560 Liter Saft haben wir aus 1,5 Tonnen Äpfeln gepresst und 145 Saftkartons gefüllt. Danke an alle, die dabei waren für die schönen Tage!

Der Duft von frischem Heu: Das war unser Sensenkurs

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Das Gras ist saftgrün, der Morgen jung und der Tau noch an den Halmen. Wir treffen uns mit unserem Sensen-Profi Herrn Müller auf der Streuobstwiese. Nach einer kurzen Einführung in Technik, Aufbau und Geschichte der Sense gehen wir frisch ans Werk. Schwad’ für Schwad’ schlagen wir uns durch die Wiese. Herr Müller vergibt Haltungsnoten.
Frühstückspause. Jetzt geht’s ans Dengeln. Mit einem Höllenlärm unterhalten wir mit rhythmischen Amboss-Schlägen die gesamte Nachbarschaft. Bis auch wirklich die letzte Schlafmütze förmlich im Bett steht.
Noch eine Runde sensen. Dann endet die Veranstaltung zum frühen Nachmittag. Unser Tagwerk ist vollbracht. Wer möchte, kann jetzt noch eine Runde mit dem Traktor mähen und selbst fahren: Mähbalken ausklappen, Arbeitsgeschwindigkeit an Fahrgeschwindigkeit anpassen und aufpassen, dass nichts ungewollt unter die Räder kommt. Sieht einfacher aus, als es ist.
Ein Viertel der Fläche haben wir heute geschafft. Den Rest übernehmen im Herbst die Schafe. 😉

Kraut & Rüben tanzt

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Pünktlich zum Beginn der Sommerferien haben wir spontan ein kleines aber feines Festival veranstaltet. Bei Tanz, Musik, Gesang und Limo blieb kein Auge trocken – und auch keine Kehle. Stärkung gab’s am Buffet mit reichlich Selbstgemachten. Und weiter ging’s … Mit unserem frisch gestrichenen, sonnengelben Bauwagen strahlten wir um die Wette.

Den Wald mit Füßen treten?

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Nebel zieht durch die Berge. Vorsichtshalber haben wir Regensachen dabei. Den Körper warm eingepackt wollen wir heute ein Stück des Weges barfuss gehen, den Wald mit unseren Füßen wahrnehmen – und mit allen Sinnen. Der Regen schenkt uns besondere Sinneseindrücke: nasses Moos kitzelt an den Fußsohlen, Wassertropfen rauschen durch das Laub der Bäume, winzige Schnecken überwinden die furchigen Berge und Täler der Baumrinden, Matsch umschließt unsere Füße und das mitgebrachte Butterbrot schmeckt in der trockenen Schutzhütte nochmal so gut. Regenpause. Mit verbundenen Augen gehen wir auf Reise, dann mit der Lupe, Anne führt uns durch eine Baummeditation. Mit Elke lernen wir, dass Barfussgehen unserem ganzen Körper gut tut. Sie zeigt uns, wie wir über die Reflexzonen unserer Füße Heilungsprozesse unterstützen können. Noch mehr Regen. Für heute reicht es. Wir gönnen unseren Füßen und Sinnen die Wahrnehmung einer trockenen, warmen Umhausung.

Die Milch macht’s

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Es ist wahrlich nicht alles Käse, was wir produzieren. Aber manchmal können wir auch das! 😉 Nach einer Einführung in die Mikrobiologie haben wir heute alles ausprobiert, was Kuh- und vegane Milch hergeben: Bratkäse, Frischkäse auf Nussbasis, Mogelricotta, Quark … Der Kreativität waren keine Grenzen gesetzt. Und: Wir durften dabei Mutter Natur in ihrer vollen Pracht erleben. Während wir spielten, hat sie dirigiert. Mit Gewitterstimmung brachte sie das ein oder andere Milchprodukt zum Kippen. Spannend und schön zugleich! Danke – an Mutter Natur und Anne & Elisa und Nele – für diese Erfahrung!

Neuorientierung bei Kraut & Rüben: Ergebnisse unser Mitgliederversammlung

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Während bei den Großen die Köpfe rauchten, waren unsere Kraut & Rüben-Kids kreativ: Auf unserer neuen Spielfläche im Waldgarten entstand eine wunderschöne Stadt aus Sand.
Und so geht es bei uns weiter: Am 12. Juni beräumen wir unseren Laden im Birkenhof. Die Bestellungen organisieren wir auf dem Gelände des Dorf-Waldgartens bis wir einen neuen Vereinssitz gefunden haben. Den Dorf-Waldgarten und die Bauwagen können wir weiterhin für Veranstaltungen nutzen. Unsere neuen Kontaktdaten.

Kleine Kräuterköche

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Wie schmecken eigentlich Gänseblümchen? Brennen die Blätter der Brennnessel im Mund? Und welche Wildkräuter können wir überhaupt essen?
Spannende Fragen! An unserem Kinder-Kräutertag sind wir ihnen auf die Spur gegangen. Bei einem Spaziergang und anschließender Kräuterküche unter freiem Himmel war alles erlaubt: Riechen, Anfassen und natürlich Probieren. Unsere gesammelten Brennnesseln kamen in den Eintopf oder wurden in einer Pfanne mit heißem Öl zu Chips. Auf der Zunge haben sie nicht mal geprickelt, dafür einen herrlich würzigen Geschmack gezaubert. Die Gänseblümchen gab’s zum Nachtisch als Deko auf einer Apfelcreme mit Löwenzahn. Und im Haar oder zu Schminke verarbeitet sind die Blüten auch noch was für’s Auge!

Ein Wald zum Vernaschen – mitten in Hartau

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Zwetschge, Apfel, Birne, Pfirisch … sieben regionale Obstbäume wachsen nun auf dem Gelände des Birkenhofs. Sie sind der erste Baustein unseres essbaren Waldgartens, der hier entstehen wird. Nach und nach hatten wir in den letzten Wochen bereits das Gelände beräumt, eine Benjeshecke und eine Spielfläche aus Naturmaterialien angelegt. Herzstück des Gartens soll ein Dorfplatz, ein kreativer Ort der Begegnung werden – mit einer Küche, einer Werkstatt und einer naturnahen Spiel- und Endeckerwelt für Kinder. Hier erfahrt Ihr mehr über unser Projekt: Dorf-Waldgarten

50 Meter Naturschutz

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Das Gelände der GeLaWi erwacht so langsam aus dem Winterschlaf. Strauch für Strauch entstand in den letzten Wochen eine 50 Meter lange Hecke. 70 gebietsheimische Sträucher wachsen nun hier. Noch ist nicht viel zu sehen. Doch schon bald wird das grüne Band der Landschaft wieder mehr Struktur geben. Und wir freuen uns auf die vielen Tiere, die hier Schutz und Nahrung finden werden.